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Neue EnEV ab Herbst 2009

Neue EnEV ab Herbst 2009

Schärfere Gesetze - höhere Förderungen!

Wie wir mit Energie umgehen, ist entscheidend für unsere Zukunft. Die Weichen dafür stellt die Regierung - wie jüngst mit der Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV), die im Herbst in Kraft tritt. Insbesondere Eigenheimbesitzer sind von der EnEV betroffen. Gegenüber der bisherigen Regelung (EnEV 2007) müssen sowohl Neu- als auch Altbauten um durchschnittlich 30 Prozent sparsamer im Energiebedarf sein. Erreicht werden soll dies mit besserer Dämmung und moderner Technik. „Die Anforderungen an neue Gebäude steigen ebenso wie die für die Modernisierung von Bestandsbauten", so Bernd Neuborn von der Bausparkasse BHW. Beispielsweise müssen bis Ende 2011 begehbare Geschossdecken gedämmt werden, wenn das Dach darüber ungedämmt ist. Nachtstromspeicherheizungen sind ab 2020 schrittweise außer Betrieb zu nehmen. Und die Wärmedämmung der Gebäudehülle von Neubauten muss um durchschnittlich 15 Prozent mehr leisten.

Die Bundesregierung fordert aber nicht nur, sie fördert auch und greift Bauherren und Eigentümern, die in das Energiesparen investieren, etwa mit zinsgünstigen Krediten der KfW-Bank unter die Arme. Die Bevölkerung nutzt zunehmend diese Angebote - ganz nach dem Motto: lieber jetzt die Fördermittel einstreichen und modernisieren als abwarten, bis die Umbauarbeiten ohnehin Pflicht werden. Mehr als ein Drittel der Deutschen (36 Prozent) will deshalb in diesem Jahr Haus oder Wohnung auf Vordermann bringen. Das zeigt eine aktuelle Emnid-Umfrage im Auftrag der BHW Bausparkasse. An vorderster Stelle der Modernisierung steht die Energieeffizienz: Für 56 Prozent der Deutschen haben Maßnahmen, die hier zu Kostensenkungen führen, absolute Priorität.

Das Förderprogramm wurde im Vergleich zum Vorjahr ausgeweitet. So werden im Rahmen der Öko-Plus-Variante des Programms „Wohnraum Modernisieren" nun auch Einzelmaßnahmen wie die Erneuerung der Fenster aus Haushaltsmitteln des Bundes gefördert. Bisher war die Finanzierung nur für festgelegte Kombinationen möglich. Darüber hinaus können Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern und Eigentümergesellschaften zusätzlich zur bestehenden Förderung für Einzelmaßnahmen einen Zuschuss erhalten. „Auf diese Weise amortisieren sich die Investitionen meist innerhalb von wenigen Jahren", so der BHW-Experte Neuborn. (Quelle: News-Reporter.NET/SV)

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