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Die historisch niedrigen Bauzinsen

 

Die historisch niedrigen Bauzinsen der vergangenen Monate bleiben auch in naher Zukunft unverändert. Wer sich den Traum eines Eigenheims erfüllen will, kann sich bei einer 5-jährigen Zinsbindung über Zinssätze von unter 2,5 Prozent freuen. Bei 10-jähriger Zinsbindung liegt der Satz mittlerweile bei unter 3 Prozent.

Momentan liegen die Bauzinsen durch die stetig steigenden Verbraucherpreise sogar unter der Inflationsrate. Wie lässt sich dieses anhaltende Rekordtief erklären?

Die Angst, dass die Reformvorschläge, nicht ausreichen, die so dringend für die Euro-Rettung erforderlich sind, hat sich weiter verstärkt. Mit der Folge, dass für die bedrohten Staaten die Zinssätze wieder stark steigen. Für 10-jährige Staatsanleihen zahlt der deutsche Staat ca. 1,6 Prozent, während Spanien über 6 Prozent zu bezahlen hat. Die Folge ist eine Flucht in deutsche Staatspapiere, wovon der Häuslebauer profitieren kann.“

Die deutsche Konjunktur steht in diesem Jahr auf Kurs Inflation - darüber sind sich alle Wirtschaftsexperten einig. Die Frage ist nur, wann und vor allem wie hoch wird sie noch steigen. Das niedrige Bauzinsniveau wird in den nächsten Monaten zumindest stabil bleiben. Zu erwarten sind lediglich temporäre Schwankungen von 0,2 bis 0,4 Prozent.

Für die zweite Jahreshälfte ist mit leicht steigenden Zinsen zu rechnen.

Nach wie vor können sich Bauinteressenten über günstige Finanzierungsangebote freuen. Um für sich das Optimum herauszuholen, sollten sie kleine Schwankungen und Bewegungen auf dem Markt verfolgen und sich eher auf kürzere Zinsbindungen festlegen.

Im Bereich von 5 bis 8 Jahren sollte man nicht vergessen, dass die aktuell niedrigen Zinsen für einen höheren Tilgungsanteil genutzt werden können. Für äußerst vorsichtige Häuslebauer empfiehlt sich eine längerfristige Zinsfestschreibung von 15 bis 20 Jahren.“